Ende Juni wurde im Tankstellennetz der Westfalen AG am Standort Lüdinghausen erstmals ein UN20-Terminal in eine Ladesäule integriert und erfolgreich in Betrieb genommen. Nach dem erfolgreichen Pilotbetrieb in Lüdinghausen stand bereits im Juli eine besondere Installation an: An der Westfalen Tankstelle in Steinfurt wurde die systemintegrierte UN20-Lösung im an die Station angeschlossenen LKW-Ladepark umgesetzt. Zu den bereits bestehenden Kraftstoffsäulen wurden zusätzlich vier Ladesäulen aufgeschaltet und die bestehenden drei Indoor-Terminals wurden um vier Outdoor-Terminals ergänzt.
Die Basis blieb gleich: Ein T600 Kassensystem, ein WEAT-Mandant für die Tankstelle, eine alles umfassende Tagesabrechnung.
Die offizielle Einweihung erfolgte am 13.07.2026 feierlich und bei bester Stimmung erfolgreich durch die NRW Wirtschaftsministerin Mona Neubaur.



Die Besonderheit dieser HUTH-Lösung liegt in der technischen Integration. Das UN20-Terminal, auf dem die eigens hierfür entwickelte HUTH SCO-Applikation läuft, ist an das T600 Kassensystem der Station angebunden. Dadurch werden sämtliche Ladevorgänge über das Terminal unmittelbar in der Kasse verarbeitet.

Für die Westfalen-Gruppe als modernen Mobility Provider bringt dies unschlagbare Vorteile im täglichen Betrieb:
- Effiziente Prozesse: Bestehende Kontroll- und Prüfprozesse der Station bleiben vollkommen unverändert.
- Flexibles Pricing: Die Preissteuerung erfolgt gewohnt zentral über das reguläre Pricing-System
- Volle Flottenkarten-Akzeptanz: Bestehende Flottenkarten können ohne Kartentausch direkt am Terminal genutzt werden – eine Funktionalität, bei der wir als einer der ersten Anbieter im Markt vorangehen.
- Keine Extrakosten: Für die Abrechnung ist kein separates Mandant beim Acquirer nötig; der bestehende, attraktive Tankstellenvertrag wird einfach weiter genutzt.
Stimmen zum Projekt:
Sven Benger, Senior Specialist Payment der Westfalen-Gruppe, betont den strategischen Wert des Projekts:
„Als moderner Mobility Provider arbeiten wir täglich an Lösungen, die echten Kundennutzen stiften und zukunftsfähige Geschäftsmodelle sichern. Die vollständige Integration des Payment-Terminals am Hypercharger bietet unseren Gästen maximale Transparenz und Nutzerfreundlichkeit beim Laden. Gleichzeitig nutzen wir unsere etablierten Monitoring-, Pricing- und Abrechnungssysteme eins zu eins für die E-Mobilität. Das sorgt für einen hochattraktiven TCO und zeigt, wie wir unsere Kernkompetenzen erfolgreich in die neue Mobilitätswelt transferieren.“
Michael Opladen, Projektleiter erneuerbare Energien und verantwortlich für die Koordination von Entwicklungsprojekten bei HUTH, ist zufrieden mit der Umsetzung:
„Unser Ziel war von Anfang an, keine Insellösung zu schaffen, sondern das Laden so nahtlos in die Abläufe einer Tankstelle zu integrieren wie das klassische Tankgeschäft. Mit der Anbindung des UN20 in der Ladesäule an das T600-Kassensystem ist uns genau das gelungen. Ladevorgänge werden wie gewohnte Kraftstofftransaktionen verarbeitet.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Westfalen-Gruppe und die Inbetriebnahme in Steinfurt zeigen, dass unser Ansatz funktioniert. Gleichzeitig ist sie der Startschuss für den flächendeckenden Rollout. Dass wir diesen Weg gemeinsam weitergehen, ist eine starke Bestätigung für das gesamte Projektteam.“
Der Rollout geht weiter!
Die Erfolge in Lüdinghausen und Steinfurt sind erst der Anfang. Im nächsten Schritt wird die Westfalen-Gruppe dieses Setup flächendeckend ausrollen und alle 133 Ladepunkte ihres Netzes mit dieser zukunftsweisenden Technologie ausstatten. Getreu dem HUTH-Motto: „Strom – eine Energie wie jede andere!“
👉 Hier geht es zum Bericht des WDR über die Eröffnung in Steinfurt: Lokalzeit Münsterland: WDR Lokalzeit Münsterland | 13.07.2026 ab 4:30
